Warum Nextcloud selbst hosten?
Nextcloud ist die führende Open-Source-Alternative zu Dropbox, Google Drive und OneDrive. Der entscheidende Unterschied: Deine Dateien bleiben auf deinem eigenen Server, nicht bei einem amerikanischen Cloud-Anbieter.
Für Unternehmen und Freelancer ist das DSGVO-relevant – personenbezogene Daten in einer US-Cloud zu speichern ist rechtlich problematisch. Mit Nextcloud auf einem deutschen VPS bist du auf der sicheren Seite.
Der Funktionsumfang geht weit über reine Dateispeicherung hinaus: Kalender, Kontakte, Notizen, Office-Dokumente und sogar Videokonferenzen lassen sich integrieren. Eine echte Google-Workspace-Alternative.
Hardware-Anforderungen
Nextcloud ist moderat ressourcenhungrig. Die Hauptlast liegt auf RAM für PHP-Prozesse und Datenbank-Cache. Storage hängt von deiner Datenmenge ab – für die Datenbank selbst ist eine SSD/NVMe essentiell, die eigentlichen Dateien können auch auf langsameren HDDs liegen.
Bei vielen gleichzeitigen Zugriffen oder wenn du die Bildvorschau-Generierung aktivierst, wird auch die CPU gefordert. Redis-Caching beschleunigt die Sync-Zeiten deutlich und reduziert die Datenbank-Last.
| Nutzung | Benutzer | RAM | Storage |
|---|---|---|---|
| Privat | 1-5 | 2-4 GB | 20 GB NVMe + HDD |
| Familie/Kleinteam | 5-15 | 4-8 GB | 40 GB NVMe + HDD |
| Unternehmen | 15-50 | 8-16 GB | 80 GB NVMe + HDD |
Unsere Empfehlung
Für die private Nutzung mit 1-5 Benutzern reicht der Hetzner CX22 mit 2 vCPU und 4 GB RAM für etwa 4€/Monat. Der integrierte NVMe-Storage ist schnell genug für Datenbank und Dateien.
Familien und kleine Teams greifen zum Hetzner CX32 mit 4 vCPU und 8 GB RAM für circa 8€/Monat. Damit läuft auch die Collabora Office-Integration flüssig.
Für große Datenmengen lohnt sich die Kombination aus einem günstigen VPS und Hetzner Storage Box – 1 TB für etwa 3€/Monat als separater Datenspeicher, während die Datenbank auf dem schnellen VPS-NVMe liegt.



